Vortrag: #StopWatchingUs in Lübeck

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Mit den von Edward Snowden befreiten Dokumenten ist die Diskussion über
staatliche Überwachung und Kontrolle seit Juni 2013 auch im Mainstream
angekommen, doch auch gut ein Jahr später hat sich nichts verändert.
Snowden hat getan was er konnte und nun liegt es in unserer
Verantwortung als Gesellschaft, eine Diskussion darüber zu führen,
welchen Platz wir Überwachung und Kontrolle in unserem Land geben wollen.

Als eine Folge der Veröffentlichungen haben sich in den USA und vor
allem in Deutschland Arbeitsgruppen unter dem Titel #StopWatchingUs
geformt, um eine breite Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu
machen und zum Nachdenken anzuregen. Gleichzeitig streben wir in Lübeck
an, eine Plattform für die resultierenden Diskussionen zu bieten.

Der Vortrag wird auf die Motivation von „#StopWatchingUs Lübeck“
eingehen und vorstellen, welche Erfahrungen wir bisher in Lübeck gemacht
haben. Er wird kurz den aktuellen Kenntnisstand zur Überwachung
zusammenfassen und erläutern weshalb dieses Thema jeden betrifft.

Warum Du kommen solltest: Sobald eine totale digitale Überwachung mit
Konsequenzen für das alltägliche Leben ersteinmal implementiert ist,
wird dies die freie Meinungsbildung und die Möglichkeit zur
Einflussnahme auf das Handeln des Staates deutlich einschränken – wenn
nicht praktisch unmöglich machen. Die aktuelle Diskussion über die
staatliche Überwachung und Kontrolle ist daher nur ein Aspekt eines
größeren Themas. Überwachung und Kontrolle ändern grundlegend, wie der
Staat den Bürgern gegenübersteht.

Wir brauchen einen transparenten Staat – keinen gläsernen Bürger.